Wir über uns

redpoint  Geschichtliches

 

theatergemeindeDer Bund der Theatergemeinden wurde 1951 gegründet. Mit Vorgänger-Organisationen, besonders dem Bühnenvolksbund, reicht die Entwicklung bis in die Zeit um die Jahrhundertwende zurück.

 

Der Bühnenvolksbund entwickelte in der Weimarer Republik eine gut organisierte Theaterbesucher-Gemeinschaft mit vielen kulturellen Aktivitäten. Im Jahre 1933 untersagten die nationalsozialistischen Machthaber ihm wie auch der Volksbühne die weitere Tätigkeit. Das gesamte Kulturleben wurde von den Nazis kontrolliert, der Zweite Weltkrieg und der Zusammenbruch brachten das Theaterleben völlig zum Erliegen und zerstörten die meisten Theaterbauten.

 

Wiederaufbau nach 1945
Nach dem Krieg begann sofort der Wiederaufbau, auch das Theaterleben begann spontan - oft unter sehr provisorischen Bedingungen.

Auch die Besucherorganisationen wurden wieder aktiv. So kam es zur Gründung des Bundes der Theatergemeinden im Jahr 1951 in Frankfurt. Die Bundesgeschäftsstelle war zunächst in Augsburg, seit 1954 in Bonn und ist nun in Köln ansässig.

 

"Der Mensch von heute braucht Gestalt im Chaos, klar erkennbare Male der Orientierung. Er braucht Muße, braucht zweckfreie Hingabe an Welt und Geist - braucht Literatur und Theater".

 

Diese vom früheren Präsidenten des Bundes der Theatergemeinden, Dr. Rudolf Reuter, 1951 gesprochenen Worte haben bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren.

 

 

Gründung
1951

 

Mitgliederorganisationen
25 Theatergemeinden und
5 Junge Theatergemeinden (Jugendorganisationen)

 

Mitglieder
88.255 (Stand 1.1.2011)

 

Vermittelte Eintrittskarten
ca. 1,3 Millionen pro Spielzeit.