Kulturtipps der Theatergemeinden

Karlsruhe

Festspielhaus Baden-Baden

Erleben Sie mit der Kunst-und Theatergemeinde Karlsruhe einen unvergesslichen Tag im Festspielhaus Baden-Baden am Sonntag, 10. Juni 2018.

Um 10.15 Uhr Abfahrt mit dem Bus nach Baden-Baden zum Festspielhaus. Wir eröffnen den Tag mit einer Matinee des polnischen Pianisten Piotr Anderszewski.

Genießen Sie die Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Sonate Nr.14 c-Moll KV 457 und  Fantasie Nr.4 c-Moll KV 475 sowie von Frédéric Chopin, Mazurken op.56 und op.59 und die Polonaise-Fantaisie op.61.

Zum Mittagessen geht’s gemeinsam ins Restaurant Aida.

Ab 14.00 Uhr treffen wir uns zur Führung „Geschichte und Geschichten“ im und um das Festspielhaus. Denn es hat sich so einiges ereignet in Baden-Baden: Fürsten und Könige kamen hierher zur Sommerfrische – gefolgt von den berühmtesten Virtuosen der Welt. Und heute beherbergt die Stadt das größte Opernhaus Deutschlands.

Anmeldungen für den 10.06.2018 über www.kunst-und-theatergemeinde.de oder per Mail.

Foto: Thomas Straub

München

Faust-Fotowettbewerb der TheaGe

Faust-Festival 2018: München steht im Zeichen von Goethes berühmtestem Drama. Ab dem 23. Februar präsentieren mehr als 200 Institutionen ihre Projekte zum Thema „Faust“. Die Theatergemeinde beteiligt sich mit einem Fotowettbewerb am Festival.

Thema ist das „Faust“- Zitat: „Nenn´s Glück! Herz! Liebe! Gott! / Ich habe keinen Namen dafür!“ (Fausts Antwort auf die berühmte „Gretchenfrage“) Das Foto soll das Zitat frei interpretieren und in München aufgenommen sein. Die Theatergemeinde stiftet Preise im Gesamtwert von 3.000 Euro (1. Preis: 1.500 Euro, 2. Preis: 1.000 Euro, 3. Preis: 500 Euro). Die besten Bilder werden im Gasteig gezeigt und im Rahmen des Festivals präsentiert. Die Ausstellung der Gewinner findet im Foyer der Philharmonie im Gasteig vom 15. Juni bis 21. Juli 2018 statt.

Zum Mitmachen schicken Sie ein Foto im Format DIN-A4 mit Ihren Kontaktdaten an die Theatergemeinde München (Einsendeschluss 30. April 2018). Weitere Infos hier.

Metropole Ruhr

Fahrt zu den Maifestspielen in Wiesbaden

Vom 21. Mai bis 23. Mai 2018 bietet die Theatergemeinde metropole ruhr eine Reise in die Weltkurstadt Wiesbaden an. Im Rahmen der Maifestspiele am 22.5.2018 besuchen wir in der Hessischen Staatsoper die Oper „Arabella“ von Richard Strauss. Eine Stadtführung in Wiesbaden mit Führung durch das Hessische Staatstheater, die Besichtigung der berühmten Buntglasfenster des Künstlers Marc Chagall Kirche St. Stephan in Mainz sowie der Besuch der Wein- und Sektkellerei Henkell und des Landesmuseums für Kunst und Kultur runden das Programm der dreitägigen Busfahrt ab. Auf der Rückfahrt wird noch das Kloster Eberbach besucht und inmitten der Weinberge eine Weinprobe genossen. Die Teilnahme an der dreitägigen Busreise ist nicht nur für Abonnenten der Theatergemeinde möglich, sondern für alle Interessierten offen. Eine ausführliche Reisebeschreibung finden Sie hier oder kann unter 0201/22 22 29 angefordert werden.

Foto: Sven-Helge Czichy

Hamburg

Messa da Requiem. Von Giuseppe Verdi.

Unter der Regie von Calixto Bieto feierte Verdis „größte Oper“ in Hamburg Premiere: Ein spielfreudiger Opernchor, die fein musizierenden Philharmoniker Hamburg unter der Leitung von Kevin John Edusei sowie das Solistenquartett mit der besonders herausragenden Sopranistin Maria Bengtsson beeindruckten das Publikum. Die überraschend zurückhaltende Inszenierung von Calixto Bieto tat ein übriges, um das Thema des Abends auf eigenwillige, auch verstörende Weise zu deuten: Der Tod soll bleiben, wo er ist. Außerhalb unseres täglichen Lebens, im Niemandsland! Denn er ist uns unsagbar fremd geworden. Calixto Bieto deutet mystische Jenseitigkeit ganz diesseitig um: „Es sind nicht die Alten, die hier sterben, es sind die ganz Jungen, die noch keine Schuld auf sich geladen haben. Die Hoffnung stirbt zuerst, jene nämlich, dass ein Stück der eigenen Seele zumindest in den Nachkommen weiterlebt.“ (WELT Hamburg 13.03.18)

Weitere Vorstellungen bis Ende März 2018; Karten sind über die TheaterGemeinde Hamburg erhältlich

Foto: Brinkhoff/Mögenburg

Wiesbaden

Jephtha. Oratorium in drei Teilen von Georg Friedrich Händel

Eine archaische Geschichte über Liebe und Krieg, Macht und fatalen Gottesglauben: Georg Friedrich Händel zeichnete in seinem dramatischen letzten Oratorium den alttestamentarischen Stoff um den Kriegsherrn Jephtha nach. Um siegreich aus einem Feldzug hervorzugehen gelobt dieser, den ersten Menschen zu opfern, der ihn bei seiner Heimkehr begrüßen wird. Es trifft seine Tochter, und Jephtha steht vor der Entscheidung: Religion oder Menschlichkeit? Am Ende seines Lebens schuf Händel noch einmal eindringliche, tief berührende Musik mit gewaltigen Chören.

Karten über die Theatergemeinde Wiesbaden

Foto: Karl & Monika Forster

Köln

„Krieg und Frieden“ – Kölner Fest für Alte Musik vom 10. bis 25. März 2018

Auch in diesem Jahr bietet das Fest wieder ein spannendes Programm für Fans der Alten Musik und des Originalklangs, mit namhaften Künstlern. Das noch junge Festival der Kölner Alten Musik-Szene hat sich in den letzten Jahren durch ebenso spektakuläre wie experimentelle Formate einen festen Platz als Kreativplattform im Kölner Stadtraum erobert. Originalklang von Mittelalter bis in die Moderne soll aktuell, relevant und unterhaltend auch neuen Publikumsschichten erfahrbar gemacht werden. Brechungen und unorthodoxe Experimente bieten Diskussionsstoff und kreative Reibung für neugierige Musikfans und Experten und bereichern die Festivalszene um eine starke Farbe. Karten sind erhältlich über die Theatergemeinde Köln.

Foto: Jamie Wagg

Bonn

Theaterspaziergang 2018

Er ist schon etwas ganz Besonderes, der Theaterspaziergang der Theatergemeinde Bonn zum Welttheatertag (27.03.). In diesem Jahr findet er nun schon zum 18. Mal am Vortag, dem 26.03. statt.

Ca. 40 Personen besuchen dann mehr als ein Dutzend Theater – von der Oper bis zum Zimmertheater mit 28 Plätzen -, treffen die Theaterleitungen der Theater und erleben mindestens 12 Stunden beste Unterhaltung und Information.

Der Tag ist durchaus anstrengend, obwohl die größeren Entfernungen mit einem gecharterten Bus zurückgelegt werden. Zur Stärkung gibt es einen Mittagsimbiss und Kaffee- und Teepausen – ebenfalls in den Theatern. Start ist morgens um 9 Uhr, traditionell mit dem Besuch der Werkstätten von Theater Bonn, das offizielle Ende ist gegen 21 Uhr bei einem Umtrunk im Bistro Schumann’s, in dessen Keller sich das Zimmertheater Die Pathologie befindet. Und sicher ist: Bei Ihren nächsten Theaterbesuchen werden die TeilnehmerInnen manches mit anderen Augen sehen …

Foto: Franz Fischer

Darmstadt

Simon Boccanegra.

„Not und Angst und Nacht sind eure Herren. Die sondern euch, die treiben euch mit Schlägen aneinander.“ (Friedrich Hölderlin) Simon Boccanegra soll zum ersten Dogen Genuas ernannt werden. Er hofft, nach seiner Wahl Fiescos Tochter, Maria, heiraten zu dürfen, die gerade eine gemeinsame Tochter zur Welt brachte. Doch Liebe und Macht scheinen auch diesmal unvereinbar: Boccanegra bleibt nur Schicksalsschlägen und Machtspielen ausgesetzt. Persönliche Konflikte sind von politischen längst nicht mehr zu unterscheiden. Erst nach vielen Jahren offenbaren alle Fäden ihren Ursprung, als es bereits fast zu spät ist: Boccanegra erkennt seine Tochter, Amelia, wieder. Von einem Giftanschlag geschwächt, klaren nun vor seinen Augen die Umstände auf, weitere Geister der Vergangenheit enthüllen ihr wahres Gesicht.

Karten sind über den Theaterring Darmstadt erhältlich.

Foto: Martin Sigmund

Ludwigshafen

Werther!

Aus dem ursprünglichen Titel von Goethes berühmtem Briefroman „Die Leiden des jungen Werthers“ wird in dieser spektakulären Neufassung einfach „Werther!“. Die Aufführung, die am Montag, 29.1. um 19.30 Uhr und am Dienstag, 30.1.2018 um 11.00 Uhr in den Pfalzbau Bühnen Ludwigshafen gastiert, genießt nach zahlreichen Tourneen im In- und Ausland Kultstatus.

Regisseur Nicolas Stemann und der grandiose Darsteller Philipp Hochmair holen Goethes erfolgreiches Werk, in dem der angehende Jurist Werther über seine unglückliche Liebe zu seiner Angebeteten Lotte berichtet, radikal in die Moderne. Werther schreit in einem atemlosen Monolog exzessiv seine Sehnsucht und Verzweiflung ins Publikum, schwankt zwischen glücklich-beseelter Verliebtheit und abgründiger Depression. Man erlebt eine Aufführung, die in ihrer Mischung aus Lesung, Monodram und Performance vollkommen gegenwärtig wirkt und das Bild eines selbstzerstörerischen, innerlich zerrissenen Liebeskranken vermittelt.

Karten über die Theatergemeinde Ludwigshafen

Foto: Heike Blenk

Bonn

Bestandsaufnahme Gurlitt. Der NS-Kunstraub und die Folgen. (Bis 11.03.18)

2014 verstarb der Kunstsammler Cornelius Gurlitt und hinterließ eine mehr als 1.500 Werke umfassende Kunstsammlung, die während der Zeit des Nationalsozialismus, von seinem Vater, dem Kunsthändler Hildebrand Gurlitt im Auftrag des Regimes zusammengetragen wurde. Heute ist die Sammlung im Besitz des Kunstmuseums Bern, das zeitgleich mit der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn je eine Werkauswahl präsentiert.

Die Ausstellung in Bonn umfasst 250 hochrangige Werke, die verfolgungsbedingt entzogen wurden, bzw. Werke, deren Herkunft noch nicht geklärt werden konnte. Zudem werden die historischen Geschehnisse des Kunstraubs verdeutlicht und einige der verfolgten Kunstsammler vorgestellt. Auch viele bis heute ungeklärte Fragen, nicht zuletzt zum Thema Rückgabe bzw. Restitution, werden erläutert.

Die Theatergemeinde Bonn bietet am 20.01.18 und am 17.02.18 Führungen an.

Foto: David Ertl