Internationale Maifestspiele

Stille Seifenblasen

Wiesbaden

Internationale Maifestspiele

1896 wurden als Gegenpol der Bayreuther Festspiele die Wiesbadener Maifestspiele als Kaiserfestspiele gegründet. Theater aus aller Welt, internationale Künstlerinnen und Künstler werden im Mai in Wiesbaden zu Gast sein. Ein Publikum aus aller Welt ist eingeladen, nach Wiesbaden zu kommen. Ob Oper, Schauspiel, Konzerte, Junges Theater, alle Sparten der Darstellenden Kunst sind bei den Internationalen Maifestspielen vertreten.

Wagners Erbe

Eine Wagner-Oper steht immer auf dem Programm der Festspiele. 2017 »Der Ring des Nibelungen« und 2018 »Tannhäuser«, »Der fliegende Holländer« und »Götterdämmerung«. Bei den Internationalen Maifestspielen 2019 können Gäste »Tannhäuser« und »Die Meistersinger von Nürnberg« erleben.

Das vollständige Programm finden Sie hier; Karten sind erhältlich über die Theatergemeinde Wiesbaden.

Zerstörte Existenzen und glückliche Fügungen

Luisa Miller c Matthias Jung

metropole ruhr

Zerstörte Existenzen und glückliche Fügungen

Vom 22. bis 31. März 2019 finden die TUP-Festtage Kunst5 unter dem Titel „Rien ne va plus“ statt. Die TUP-Intendanten Mulders, Tombeil und Van Cauwenbergh haben mit ihren Dramaturgie-Teams für diese ungewöhnliche Leistungsschau ein Programm zusammengestellt, in dem es um zerstörte Existenzen und glückliche Fügungen, auf’s Spiel gesetzte Schicksale und Schuld geht. Denn nirgendwo kommt das Spiel der Wahrheit so nahe wie auf der Bühne.

Neben einem umfangreichen Rahmenprogramm mit Einführungen, Vorträgen und musikalischen Extras stehen Inszenierungen der unterschiedlichen Sparten im Mittelpunkt: die Opern „Medea“ und „Luisa Miller“, die Ballette „Onegin“, „Schwanensee“ und „Cinderella“ sowie die Schauspiele „Biografie: Ein Spiel“ und „Die Hauptstadt“. Dazu gibt es vielfältige Konzerte in der Philharmonie.

Erstmals entsteht im Rahmen von Kunst⁵ ein spartenübergreifendes Projekt: „Schließ deine Augen – Rien ne va plus!“. Karten sind über der Theatergemeinde metropole ruhr erhältlich.

Foto: Matthias Jung

„Yes, we Cancan“ Das Offenbach-Jahr in Köln

Jacques Offenbach 2019 c formdusche.de

Köln

„Yes, we Cancan“ Das Offenbach-Jahr in Köln

200 Jahre Jacques Offenbach – Köln feiert den Geburtstag des deutsch-französischen Komponisten. Jeder kennt den schmissigen „Cancan“ aus „Orpheus in der Unterwelt“ oder die „Barcarole“ aus „Hoffmanns Erzählungen“ – Welthits bis heute. Doch wer weiß schon, dass diese Melodien von einem Kölner stammen? Seine Welterfolge feierte der Erfinder der Operette in Paris, doch seine Wurzeln finden sich in Köln. Und Köln wäre nicht Köln, wenn es die Dinge nicht anders machen würde: Partizipation statt Pomp. Leichtigkeit statt Langeweile. Kunst und Unterhaltung. Das Offenbach-Jahr 2019 bündelt die vielen Veranstaltungen der Sparten Musik, Theater, Tanz, Kunst und Literatur, mit denen der berühmte Komponist gefeiert wird. Höhepunkt bildet das Kölner Offenbach-Fest um den Geburtstag des Künstlers am 20. Juni 2019. Es locken viele unterhaltsame und ungewöhnliche Events in Köln und Region.

Das vollständige Programm finden Sie unter yeswecancan.de/veranstaltungen; Karten und weitere Infos bei der Theatergemeinde Köln

Foto: Formdusche.de

Ein besonderes Elbphilharmonie-Konzert

Goldmund Quartett

Hamburg

Ein besonderes Elbphilharmonie-Konzert

Zu Jahresbeginn an Dreikönig kam es in der Elbphilharmonie Hamburg zu einem Matinee-Konzert der besonderen Klasse: In dem ausverkauften Konzertsaal gaben sich am 6. Januar 2019 gleich drei Ensembles die Ehre. Das Amaryllis Quartett eröffnete den musikalischen Reigen mit Maurice Ravels Streichquartett F-Dur, gefolgt vom Trio Catch, das Helmut Lachenmanns „Allegro sostenuto“ aufführte. Nach der Pause stellte das formidable junge Goldmund Quartett sein großes Können unter Beweis: Joseph Haydns Streichquartett D-Dur op 76 Nr. 5 leitete über zu der erstklassigen Präsentation des Streichquartetts Nr. 3 in F-Dur von Dmitrij Schostakowitsch. Dieses Konzert mit Kammermusik unterstrich eine besondere Qualität der Elbphilharmonie: Gerade leise, neue, zerbrechliche und feine Töne sind in diesem großen Raum mit über 2.000 Plätzen überall bestens zu hören. Das nächste Konzert exklusiv für die Abonnent*innen der TheaterGemeinde Hamburg findet am 19. Juni 2019 statt, dann mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Karten über die TheaterGemeinde Hamburg.

Foto: Martin Bieling

Malentes Theater Palast als 14. Theater Bonns eröffnet

Malentes Theater Palast

Bonn

Malentes Theater Palast als 14. Theater Bonns eröffnet

Am 20. September war es so weit: Die deutschlandweit bekannte „Familie Malente“, die viele Fans in ganz Deutschland hat, eröffnete in Bonn mit der Show „Mit 17 hat man noch Träume“ über die bunten 1960er Jahre ihr neues Zuhause, ein belgisches Spiegelzelt von 1935, Malentes Theaterpalast. Hier wird zukünftig für bis zu 199 Personen sechs mal pro Woche musikalisches Unterhaltungstheater in nostalgischem Ambiente geboten: Revuen, Shows, Musicals, entstaubte Operette und Gaststars. Dem ohnehin schon großen Theaterangebot in Bonn wurde eine neue Facette hinzufügt. Und natürlich sind von Beginn an alle Stücke auch in den zahlreichen Abos der Theatergemeinde Bonn vertreten.

Unter www.tg-bonn.de  finden Sie das gesamte Angebot. Oder Sie rufen an (0228 91 50 30) und lassen sich den umfangreichen Spielzeitführer kostenfrei zusenden.

Foto: Familie Malente

„Der Hauptmann von Köpenick“ im Deutschen Theater Berlin

Der Hauptmann

Berlin

Der Hauptmann von Köpenick“ im Deutschen Theater Berlin

Um sich nach verbüßter Haft wegen Urkundenfälschung wieder in Berlin niederlassen zu können, braucht der Schuster Voigt einen Pass und eine Aufenthaltsgenehmigung. Die kriegt er allerdings nur, wenn er eine Arbeit nachweisen kann. Aber ohne Pass gibt ihm die niemand. In Carl Zuckmayers „Der Hauptmann von Köpenick“ kriegt der kleine Mann mal wieder ordentlich auf den Deckel. Zwar ist die Zeit heute eine andere, aber für Menschen aus prekären Verhältnissen sieht die Lage ähnlich unrosig aus wie beim berühmten Schuster. Wohl auch deshalb lässt Regisseur Jan Bosse am Deutschen Theater seinen Hauptdarsteller Milan Peschel anfangs über die leere Bühne in ein sehr zeitloses Berlin stapfen. Dank Milan Peschel bleibt man gebannt dran an der schiefen Schuster-Bahn, die weit mehr tragische als komische Töne hat. Großartig, wie der Streuner mit seiner Kleinbürger-Schwester Marie (Katrin Wichmann) und ihrem Spießer-Gatten (Felix Goeser) zusammentrifft, die das pure Angekommensein in der eigenen Existenz verkörpern. Alles, was Voigt verwehrt bleibt.

Karten für die Vorstellungen am 01.10, 07.10, 20.10.2018 über die TheaterGemeinde Berlin
Foto: drama-berlin.de

100. Geburtstag

100 Jahre Theatergemeinde München

München

100. Geburtstag

In der kommenden Spielzeit 2018/19 feiert die Theatergemeinde München ihren 100. Geburtstag. 1919 im Zuge der christlichen Arbeiterbewegung gegründet, wurde die Theatergemeinde vom NS-Regime aufgelöst.1945 fand die Neugründung unter Jakob Baumann statt, der den Verein in eine Blütezeit mit zeitweise über 60.000 Teilnehmern führte. Viele Eigenveranstaltungen, Eigeninszenierungen, rauschende Faschingsbälle sowie kulturpolitisches Engagement zeichneten die Organisation aus. Bis heute ist der Verein in München eine wichtige Größe im Kulturleben der Stadt. Die Theatergemeinde feiert Ihr Jubiläum unter dem Motto „Das Überraschende macht Glück“, einem Zitat aus Don Carlos von Friedrich Schiller. Programm-Höhepunkte im Jubiläumsjahr sind ein Opernbesuch mit anschließendem Empfang sowie ein Faschingskonzert der CubaBoarischen mit anschließendem Festakt im Prinzregententheater. Außerdem gibt es eine Weihnachtslesung mit Gerhard Polt, ein Familienkonzert mit dem Percussion-Duo Double Drums, ein Konzert mit Maria und Matthias Well und ein großes Tanzfest im Hofbräuhaus.

Link: https://www.theage-muenchen.de/100-jahre-theatergemeinde.html