Matthäus-Passion. Ein Szenisches Oratorium

Matthaeus Passion Wiesbaden c Sven Helge Czichy

Wiesbaden

Matthäus-Passion. Ein Szenisches Oratorium

Die Matthäus-Passion, für den Karfreitag 1727 geschrieben, war über 100 Jahre in Vergessenheit geraten, bis Felix Mendelssohn Bartholdy sie 1829 wiederaufführte. Heute wird Bachs wirkmächtige Vertonung der Leidensgeschichte Jesu Christi für zwei Orchester und zwei Chöre als Meisterwerk der Musikgeschichte gefeiert. In der szenischen Umsetzung von Johanna Wehner wird das eindrückliche Glaubensbekenntnis des Thomaskantors auf der Theaterbühne neu erlebbar. Die »Faust«-Preisgewinnerin hat in Wiesbaden mit der Uraufführung »Schönerland« bereits Gespür für atmosphärische Tableaus und elementare menschliche Fragestellungen gezeigt. Für die Musikalische Leitung dieses Werkes voller großer Chöre und emotionsgeladener Soli zeichnet Barock-Spezialist Konrad Junghänel verantwortlich. Für die Vorstellung am Karfreitag, 10. April 2020 sind Karten zum Vorzugspreis bei der Theatergemeinde Wiesbaden e.V. erhältlich.

Premiere Samstag, 18. Januar, 19:30 Uhr

Foto: Sven Helge Czichy

„Der Sandmann“ von E.T.A. Hoffmann

Sandmann Duesseldorf c Lucie Jansch

Theatergemeinde Düsseldorf

„Der Sandmann“ von E.T.A. Hoffmann. Düsseldorfer Schauspielhaus

Ein Junge wächst zum Mann heran und wird im Zuge dessen wahnsinnig – so ließ sich E.T.A. Hoffmanns 1816 erschienene Erzählung „Der Sandmann“ auf den Punkt bringen. Der Vater des kleinen Nathanael, ein heimlicher Alchemist, verunglückt bei einer Explosion tödlich. Der Junge glaubt, das tragische Ereignis müsse mit dem Sandmann in Verbindung stehen, von dem die Mutter oft erzählt: Er streut Kindern, die nicht schlafen wollen, Sand in die Augen, bis diese ihnen blutig aus dem Kopf springen. Im Sinne der „Schwarzen Pädagogik“ dient die grausige Gutenachtgeschichte dazu, das Kind mittels Angst zu kontrollieren – mit unabsehbaren Folgen. In Nathanaels Geist verbindet sich die Fantasiegestalt des Sandmanns mit der Person des grobschlächtigen Advokaten Coppelius, der dem Vater bei seinen nächtlichen Experimenten assistiert.

Robert Wilson Regie; Koproduktion mit Unlimited Performing Arts

Karten über die Theatergemeinde Düsseldorf

Foto: Lucie Jansch

Begegnungen im Allee Theater

Begegnungen im Allee Theater c Martin Bieling

TheaterGemeinde Hamburg

Begegnungen im Allee Theater

Unter dem Titel „Begegnungen“ bietet die TheaterGemeinde Hamburg einen besonderen KulturVorteil an: exklusive Veranstaltungen nur für ihre Abonnent*innen. Am 7. November 2019 waren die Mitglieder unter dem Titel „Alles liebt sich, neckt sich, lacht!“ zu Gast in der Hamburger Kammeroper. Das 1968 gegründete Privattheater präsentierte sich mit Ausschnitten aus den aktuellen Produktionen des Hauses, das zwei Sparten umfasst: eine Kammeroper für Erwachsene und ein breites, vor allem musikalisch orientiertes Kindertheater. Mit viel Musik und Gesang aus den aktuellen Inszenierungen – „La Cenerentola“, „Aschenputtel“, „Die Zauberflöte“, „Ronja Räubertochter“ und „Eine Nacht in Venedig“ – sowie manchen Hintergrund-Gesprächen zeigte der Abend die ganze Bandbreite der Hamburger Kammeroper.

Karten für alle Produktionen der Hamburger Kammeroper bei der TheaterGemeinde Hamburg.

Fotos: Martin Bieling 

Dance me – Hommage an Leonard Cohen

BJM Dance Me c Thierry du Bois Cosmos Image

Theatergemeinde Ludwigshafen

Dance me – Hommage an Leonard Cohen

Eine wunderbar stimmungsvolle Hommage an den großen Künstler und Sänger Leonard Cohen präsentiert das kanadische Ensemble Les Ballets Jazz Montréal am 21.12.19 um 19.30 Uhr und 22.12.19 um 18.00 Uhr im Theater im Pfalzbau Ludwigshafen. Drei namhafte Choreographen zeigen Eindrücke vom wechselvollen Leben und Werk des Poeten, Songwriters und Malers, und dabei erklingen die schönsten und bekanntesten Songs des 2016 verstorbenen Musikers. Verbindendes Element der mal dynamischen, mal lyrischen und traumhaften Szenen ist ein Mann im eleganten Anzug mit dem typischen Filzhut auf dem Kopf.

Les Ballets Jazz de Montréal begeistern durch ausgefeilte Technik und hohe Bühnenpräsenz. Dafür wurde die Compagnie 2016 mit dem Prix Rideau Hommage von Quebec ausgezeichnet. 

Karten über die Theatergemeinde Ludwigshafen

Foto: Thierry du Bois

Die Theatergemeinde lässt Puppen tanzen

Musiktheater im Revier Frankenstein c Monika Forster

Theatergemeinde metropole ruhr

Die Theatergemeinde lässt Puppen tanzen

Exklusives Abonnement mit Figurentheater für Erwachsene

Die vielfältige Form des Figurentheaters rückt immer mehr aus ihrem Nischendasein ins Rampenlicht. Als erstes Musiktheater hat Gelsenkirchen eine eigene Sparte „MiR Puppentheater“ eingerichtet. Diese Entwicklung will die Theatergemeinde metropole ruhr unterstützen und hat erstmals ein Abonnement „Figurentheater für Erwachsene“ zusammengestellt. Mit fünf spannenden Inszenierungen in drei Häusern der Region, in denen Puppen die Hauptrollen spielen, wird die Bannbreite und Vielfalt dieser speziellen Theaterform gezeigt. Mit dabei sind die Oper „Frankenstein“ in Gelsenkirchen, die Schauspiele „Der Sandmann“ und „Die Känguru-Chroniken“ im Theater Oberhausen, „INF²erno“ im Schauspiel Essen sowie ein weiteres Stück in Gelsenkirchen. Weitere Informationen auf der Homepage www.theatergemeinde-metropole-ruhr.de.

Foto: Monika Forster

„Ja, wo sind wir denn?“

Umweltschutz c David W.

Hamburg

„Ja, wo sind wir denn?“

… rufen manche empört aus, wenn Deutschlands Schüler*innen die Demos zu „Fridays for Future“ besuchen. Die Reaktionen von Presse und Öffentlichkeit, von Politiker*innen und Privatpersonen reichten von klarer Ablehnung (mittels der magischen Trias „Schulzeit! Schulpflicht! Anwesenheit!“) über Häme („Die an diesen Protesten teilnehmen, sind doch die, die in den Ferien immer wegfliegen!“) und Ignoranz („Es gibt doch überhaupt kein Klimaproblem!“) bis Zustimmung.

Die TheaterGemeinde nimmt Stellung! Erstens: Wir stimmen den jungen Menschen in ihrer Sorge um die eigene Zukunft und die unseres Planeten vorbehaltlos zu! Zweitens: Keine wohlfeile Zustimmung ohne eigene Schritte! Deshalb wird die TheaterGemeinde Hamburg ab September 2019 ALLE Vorstellungen für ihre Abonnent*innen inklusive des Nahverkehrs-Tickets für die Metropole Hamburg ausstatten. Damit es nun wirklich keinen Grund mehr gibt, mit dem Auto Theater- und Konzerte besuchen zu müssen!!

Foto: David-W-

„Yes, we Cancan“ Das Offenbach-Jahr in Köln

Jacques Offenbach 2019 c formdusche.de

Köln

„Yes, we Cancan“ Das Offenbach-Jahr in Köln

200 Jahre Jacques Offenbach – Köln feiert den Geburtstag des deutsch-französischen Komponisten. Jeder kennt den schmissigen „Cancan“ aus „Orpheus in der Unterwelt“ oder die „Barcarole“ aus „Hoffmanns Erzählungen“ – Welthits bis heute. Doch wer weiß schon, dass diese Melodien von einem Kölner stammen? Seine Welterfolge feierte der Erfinder der Operette in Paris, doch seine Wurzeln finden sich in Köln. Und Köln wäre nicht Köln, wenn es die Dinge nicht anders machen würde: Partizipation statt Pomp. Leichtigkeit statt Langeweile. Kunst und Unterhaltung. Das Offenbach-Jahr 2019 bündelt die vielen Veranstaltungen der Sparten Musik, Theater, Tanz, Kunst und Literatur, mit denen der berühmte Komponist gefeiert wird. Höhepunkt bildet das Kölner Offenbach-Fest um den Geburtstag des Künstlers am 20. Juni 2019. Es locken viele unterhaltsame und ungewöhnliche Events in Köln und Region.

Das vollständige Programm finden Sie unter yeswecancan.de/veranstaltungen; Karten und weitere Infos bei der Theatergemeinde Köln

Foto: Formdusche.de

100. Geburtstag

100 Jahre Theatergemeinde München

München

100. Geburtstag

In der kommenden Spielzeit 2018/19 feiert die Theatergemeinde München ihren 100. Geburtstag. 1919 im Zuge der christlichen Arbeiterbewegung gegründet, wurde die Theatergemeinde vom NS-Regime aufgelöst.1945 fand die Neugründung unter Jakob Baumann statt, der den Verein in eine Blütezeit mit zeitweise über 60.000 Teilnehmern führte. Viele Eigenveranstaltungen, Eigeninszenierungen, rauschende Faschingsbälle sowie kulturpolitisches Engagement zeichneten die Organisation aus. Bis heute ist der Verein in München eine wichtige Größe im Kulturleben der Stadt. Die Theatergemeinde feiert Ihr Jubiläum unter dem Motto „Das Überraschende macht Glück“, einem Zitat aus Don Carlos von Friedrich Schiller. Programm-Höhepunkte im Jubiläumsjahr sind ein Opernbesuch mit anschließendem Empfang sowie ein Faschingskonzert der CubaBoarischen mit anschließendem Festakt im Prinzregententheater. Außerdem gibt es eine Weihnachtslesung mit Gerhard Polt, ein Familienkonzert mit dem Percussion-Duo Double Drums, ein Konzert mit Maria und Matthias Well und ein großes Tanzfest im Hofbräuhaus.

Link: https://www.theage-muenchen.de/100-jahre-theatergemeinde.html